Klaus Fischer
Liebe Leserinnen und Leser dieser Homepage,
liebe Buchfreunde von „Fallrückzieher und mehr ...“
Dass Sie hier gelandet sind, ist ganz fabelhaft. Das Buch „Fallrückzieher und mehr ...“ hat allen Beteiligten
viel Energie und Einfallsreichtum abverlangt. Organisation kam auch noch hinzu, denn einige Fotos lagen
längst vergessen und verstaubt in alten Kartons. Doch nun ist es geschafft.
Die Biografie über den Ausnahmefußballer Klaus Fischer ist endlich in Buchform erschienen!
Das Leben des besten Schalker Torjägers
aller Zeiten, Klaus Fischer,
wurde von Kindesbeinen an vom
Mythos Fußball bestimmt.
Aufgewachsen im Bayerischen Wald,
kickte er die ersten Jahre mit seiner
Bolzmannschaft auf irgendwelchen
Wiesen. Barfuß, ohne Trainer, ohne
richtiges Tor, aber mit einer einzigartigen
Begeisterung fürs runde Leder.
Torhungrig, ehrgeizig und voller
guter Vorsätze startete er als 18-
Jähriger seine Karriere als Bundesligaspieler
beim TSV 1860 München.
1970 dann der Vereinswechsel. Eine
neue Epoche, die von Leidenschaft,
aber auch von emotionalen Höhen
und Tiefen, wehmütigen Niederlagen
und mitreißenden Siegen gekennzeichnet
war: Schalke 04.
Klaus Fischer schoss das Tor des
Monats, das Tor des Jahres, das Tor
des Vierteljahrhunderts und das
zweite Tor des Jahrhunderts. Seine
Tore waren nicht nur schön, sondern
auch zahlreich. 1976 wurde er
mit 29 Toren in 34 Spielen Torschützenkönig
der Bundesliga, 1977
endlich Nationalspieler.
Bei der Weltmeisterschaft 1978 in
Argentinien erlebte er als Nationalspieler
die Schmach von Cordoba.
Nur zwei Jahre später wurde die
deutsche Nationalelf Europameister.
Fischer verfolgte dies in seinem
Krankenzimmer: Ein gebrochenes
Schienbein hatte ihm einen Stric
h
durch die Rechnung gemacht. Die
Karriere schien zu Ende ...
Doch dann feierte er nach monatelanger
Quälerei das, was niemand
mehr für möglich gehalten hatte:
Sein Comeback!
1982 war er wieder mit der Nationalelf
bei der WM dabei. Als der Traum
vom Endspiel schon fast ausgeträumt
schien, schoss Klaus Fischer
per Fallrückzieher das 3:3 ... Zuschauern
in aller Welt stockte der
Atem. Das anschließende Elfmeterschießen
entschied: Deutschland ist
im Endspiel! Italien gewann. Fischer
kehrte mit seiner Mannschaft als Vize-
Weltmeister zurück in die Heimat.
Seine Profikarriere beendete
er 1988.
Geradlinig, wie ihn seine Fans kennen,
schildert er die „Fußball-Achterbahn“
seines Lebens. Persönliche
Empfindungen, Spielsituationen
und fast vergessene Skandale sind
so treffend beschrieben, dass der
Leser das Gefühl hat live dabei zu
sein.